Klaustrophobie

Klaustrophobie (Panik in engen Räumen) ist relativ häufig und betrifft ca. 7 – 8 % der
Bevölkerung. Trotzdem braucht die MR-Untersuchung für Sie nicht unangenehm zu sein!
Bei schwacher Klaustrophobie helfen die entspannte Atmosphäre und geräumige MR-Röhre,
die Sie bei uns vorfinden. Auch homöopathische Mittel stellen wir Ihnen gerne bereit.

Bei ausgeprägter Klaustrophobie ist in der Regel zusätzliche Betreuung empfehlenswert. Wir haben seit über 12 Jahren viel Erfahrung gesammelt wie eine MR-Untersuchung trotz Klaustrophobie stressfrei gestaltet werden kann. Wir empfehlen die Unterstützung von Medikamenten in Anspruch zu nehmen, die angstlösend und beruhigend wirken (z.B. Midazolam oder Diazepam). Sie nehmen das Beklemmungsgefühl und den Stress weg, sollen aber nicht zu hoch dosiert werden, so dass Sie einschlafen, denn im Schlaf bewegt sich jeder Mensch, was zu verwackelten Bildern führen würde. Sie sollten diese Medikamente daher besser nicht selbsttätig zu Hause schlucken, denn die optimale Dosis schwankt individuell um bis zum 10-Fachen und die Wirkung ist bei oraler Gabe nicht ausreichend zu steuern. Viel besser wirksam und steuerbar ist die intravenöse Gebe direkt bei der MR-Untersuchung. Dadurch können wir die geringste Dosierung für Sie gewährleisten und somit das Müdigkeitsgefühl, das mit diesen Medikamenten einhergeht, minimieren.  Als Sicherheitsmaßnahme überwachen wir während der Untersuchung kontinuierlich den Sauerstoffgehalt im Blut mittels Pulsoximetrie (Clip am Finger), denn Ihre Gesundheit und Sicherheit sind bei uns in besten Händen. 

Wenn Sie sich nach der Untersuchung allzu müde fühlen, können Sie auf Wunsch ein Gegenmittel erhalten, welches die Wirkung des Medikaments aufhebt (Anexate ®). 

Berücksichtigen Sie bitte, dass nach Gabe dieser Medikamente das Lenken eines KFZ für mehrere Stunden nicht erlaubt ist.

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