
MRT Becken in Wien
Detaillierte MRT-Diagnostik der Beckenorgane und des umliegenden Gewebes – strahlenfrei und individuell auf die medizinische Fragestellung abgestimmt.
Welche Bereiche umfasst ein MRT Becken?
Der Begriff Becken kann unterschiedliche Untersuchungsregionen bezeichnen. Auf dieser Seite geht es um die Organe und Weichteile des kleinen Beckens. Dazu zählen unter anderem die Harnblase, der Enddarm, die Lymphknoten und der Beckenboden sowie – abhängig vom biologischen Geschlecht – Gebärmutter und Eierstöcke beziehungsweise die Prostata.
Sollen hingegen die Hüftgelenke, Beckenknochen, das Kreuzbein oder die Iliosakralgelenke untersucht werden, ist dafür ein anderes MRT-Protokoll erforderlich. Welche Untersuchung benötigt wird, ergibt sich aus der ärztlichen Zuweisung und der konkreten Fragestellung.
Ein MRT Becken liefert hochauflösende Aufnahmen der Organe und Weichteile. Dadurch können Auffälligkeiten genauer eingeordnet, ihre Ausdehnung beurteilt und weitere diagnostische oder therapeutische Schritte geplant werden.
Das Wichtigste auf einen Blick
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Ein MRT Becken stellt die Organe, Lymphknoten, Muskeln und weiteren Weichteile des kleinen Beckens detailliert dar.
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Die Untersuchung kann unter anderem bei Endometriose, Tumorerkrankungen, Fisteln, chronischen Entzündungen und unklaren Beschwerden eingesetzt werden.
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Abhängig von der Fragestellung dauert sie etwa 30 bis 45 Minuten.
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Bei bestimmten Untersuchungen wird Kontrastmittel verabreicht.
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Buscopan® kann eingesetzt werden, um Darmbewegungen zu reduzieren und die Bildqualität zu verbessern.
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Die erforderliche Vorbereitung richtet sich nach dem geplanten Untersuchungsprotokoll.
Wann ist ein MRT Becken sinnvoll?
Eine MRT-Untersuchung wird häufig durchgeführt, wenn Beschwerden oder Veränderungen der Beckenorgane genauer abgeklärt werden sollen. Sie kann auch sinnvoll sein, wenn Ultraschall, Computertomographie oder andere Voruntersuchungen kein eindeutiges Ergebnis geliefert haben.
Typische Fragestellungen für ein MRT Becken sind:
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unklare Schmerzen im Unterbauch oder Becken
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Endometriose
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Veränderungen der Gebärmutter oder Eierstöcke
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Tumoren der Beckenorgane
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Erkrankungen des Enddarms
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chronisch-entzündliche Darmerkrankungen
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Analfisteln und entzündliche Veränderungen
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auffällige oder vergrößerte Lymphknoten
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Funktionsstörungen des Beckenbodens
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Operations- oder Bestrahlungsplanung
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Kontrolle nach einer Behandlung
Das Untersuchungsprotokoll wird an das betroffene Organ und die medizinische Fragestellung angepasst. Denn für die Beurteilung einer Endometriose sind beispielsweise andere Sequenzen und Vorbereitungsmaßnahmen erforderlich als für eine Untersuchung des Enddarms oder des Beckenbodens.a
Was zeigt die MRT des Beckens?
Die Magnetresonanztomographie zeichnet sich durch einen hohen Weichteilkontrast aus. Organe, Muskeln, Fettgewebe, Lymphknoten, Blutgefäße und andere Strukturen können dadurch gut voneinander abgegrenzt werden.
Mit einem MRT Becken lassen sich Lage, Größe und Ausdehnung einer Veränderung beurteilen. Gleichzeitig kann dargestellt werden, ob benachbarte Organe oder Gewebestrukturen betroffen sind. Diese Informationen können für die Planung einer Operation oder einer anderen Behandlung von besonderer Bedeutung sein.
Da die MRT ohne Röntgenstrahlung arbeitet, eignet sie sich auch für Verlaufskontrollen, sofern keine individuellen Gegenanzeigen bestehen.
MRT Becken bei Endometriose
Bei einer Endometriose befindet sich gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutter. Die Erkrankung kann unterschiedliche Organe und Strukturen im Becken betreffen und unter anderem Schmerzen, Blutungsstörungen oder einen unerfüllten Kinderwunsch verursachen.
Ein speziell auf Endometriose abgestimmtes MRT Becken kann helfen, die Lage und Ausdehnung tiefer Endometrioseherde zu beurteilen. Dabei werden unter anderem Gebärmutter, Eierstöcke, Eileiterregion, Harnblase, Darm und das umgebende Gewebe berücksichtigt.
Die Ergebnisse können die gynäkologische Beurteilung ergänzen und wichtige Informationen für die weitere Behandlung oder Operationsplanung liefern.
Wie läuft die Untersuchung ab?
Für das MRT Becken liegen Sie auf dem Rücken. Über der Untersuchungsregion wird eine spezielle MRT-Spule positioniert, mit der die Bildsignale empfangen werden. Anschließend werden Sie auf der Untersuchungsliege in das MRT-Gerät gefahren.
Während der einzelnen Sequenzen sollten Sie möglichst ruhig liegen. Bei bestimmten Aufnahmen erhalten Sie kurze Atemkommandos, um Bewegungsunschärfen zu reduzieren. Über eine Sprechanlage bleiben Sie während der gesamten Untersuchung mit unserem Team in Verbindung.
Die Untersuchungsdauer beträgt abhängig von der Fragestellung und dem erforderlichen Protokoll ungefähr 30 bis 45 Minuten.
Sind Kontrastmittel oder Buscopan® notwendig?
Ob bei einem MRT Becken Kontrastmittel benötigt wird, hängt von der medizinischen Fragestellung ab. Es kann insbesondere bei der Beurteilung von Tumoren, Entzündungen oder bestimmten Gewebeveränderungen zusätzliche Informationen liefern. Das Kontrastmittel wird während der Untersuchung über eine Armvene verabreicht.
Bei vielen Untersuchungen wird zusätzlich Buscopan® eingesetzt. Das Medikament reduziert vorübergehend die natürlichen Bewegungen des Darms. Dadurch entstehen weniger Bewegungsartefakte und die Organe des Beckens können besser beurteilt werden.
Ob Kontrastmittel oder Buscopan® für Ihre Untersuchung erforderlich und geeignet sind, wird individuell entschieden.
Vorbereitung auf das MRT Becken
Die Vorbereitung richtet sich nach der konkreten Untersuchung. Je nach Fragestellung kann es notwendig sein, für einige Stunden nüchtern zu bleiben, die Harnblase in einem bestimmten Füllungszustand zu halten oder weitere vorbereitende Maßnahmen durchzuführen. Die genauen Hinweise erhalten Sie bereits bei der Terminvereinbarung.
Bitte informieren Sie uns vor dem Termin über:
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bekannte Allergien oder Kontrastmittelreaktionen
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eine eingeschränkte Nierenfunktion
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eine mögliche oder bestehende Schwangerschaft
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einen Herzschrittmacher oder andere Implantate
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metallhaltige Medizinprodukte
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die Einnahme relevanter Medikamente
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ausgeprägte Platzangst
Bringen Sie bitte Ihre ärztliche Zuweisung sowie vorhandene Vorbefunde und frühere Ultraschall-, CT- oder MRT-Aufnahmen mit.
Ihr Termin bei Dr. Bader
Im Dr. Bader MR-Ambulatorium wird das Untersuchungsprotokoll gezielt an das betroffene Organ und die medizinische Fragestellung angepasst. Die Aufnahmen werden anschließend sorgfältig ärztlich beurteilt.
Bei unklaren Beschwerden, Endometriose, einem auffälligen Vorbefund oder einer geplanten Verlaufskontrolle beraten wir Sie gerne zur passenden Untersuchung.
