
MRT von Kopf und Hals in Wien
Präzise MRT-Diagnostik von Gehirn, Nerven, Gefäßen und den Organen des Kopf- und Halsbereichs.
Beschwerden im Bereich von Kopf und Hals können sehr unterschiedliche Ursachen haben. Abhängig von der medizinischen Fragestellung umfasst die Untersuchung das Gehirn, die Augenhöhlen, den Gesichts- und Rachenraum oder die Weichteile des Halses.
Die Magnetresonanztomographie ermöglicht eine hochauflösende Darstellung von Organen, Nerven, Gefäßen und Weichteilen – ohne Röntgenstrahlung. Unterschiedliche MRT-Sequenzen werden gezielt kombiniert und an die jeweilige Untersuchungsregion sowie die konkrete Fragestellung angepasst. Als innovatives Zentrum nutzen wir künstliche Intelligenz und um unsere Diagnosen noch präziser zu stellen.
Welche Bereiche können untersucht werden?
Im Dr. Bader MR-Ambulatorium in Wien führen wir MRT-Untersuchungen folgender Kopf- und Halsregionen durch:
MRT von Schädel und Gehirn
Die MRT gehört zu den wichtigsten bildgebenden Verfahren zur Untersuchung des Gehirns. Sie liefert detaillierte Schnittbilder des Hirngewebes und kann auch kleine anatomische Strukturen sichtbar machen.
Je nach Fragestellung kommen speziell abgestimmte Sequenzen zum Einsatz. Damit lassen sich unter anderem frische Durchblutungsstörungen, Blutungen, entzündliche Veränderungen, Demyelinisierungen – beispielsweise bei Multipler Sklerose – sowie Flüssigkeitsansammlungen und strukturelle Veränderungen des Gehirns untersuchen.
Auch die Arterien des Gehirns können mittels MR-Angiographie bis in kleine Gefäßverzweigungen dargestellt werden. Abhängig von der Fragestellung ist dies teilweise ohne die Verabreichung eines Kontrastmittels möglich.


MRT des Nervensystems
Die hohe Detailauflösung der MRT ermöglicht eine genaue Darstellung von Gehirn, Rückenmark und Nerven. Bestimmte Nervenstrukturen mit einem Durchmesser von weniger als einem Millimeter können mit speziell darauf abgestimmten Sequenzen sichtbar gemacht werden.
Eine besondere Stärke der MRT liegt in der großen Auswahl unterschiedlicher Bildsequenzen. Jede Sequenz stellt andere Eigenschaften des Gewebes dar. Durch ihre gezielte Kombination können krankhafte Veränderungen erkannt, genauer eingeordnet und voneinander abgegrenzt werden.
MRT der Augenhöhlen und Sehnerven
Mit einer MRT der Orbita lassen sich die Augenhöhlen, die Augenmuskeln, die Sehnerven und das umgebende Weichteilgewebe detailliert beurteilen.
Die Untersuchung kann unter anderem bei Sehstörungen, einem Verdacht auf entzündliche Veränderungen des Sehnervs, unklaren Veränderungen innerhalb der Augenhöhle oder zur weiteren Abklärung eines auffälligen Vorbefundes eingesetzt werden.

MRT der Kiefergelenke
Die MRT der Kiefergelenke zeigt neben den knöchernen Gelenkanteilen auch den Gelenkknorpel, die Gelenkscheibe und die umgebenden Weichteile.
Zusätzlich können Aufnahmen bei unterschiedlichen Mundstellungen angefertigt werden. Diese Bewegungssequenzen unterstützen die Abklärung von Funktionsstörungen, eingeschränkter Mundöffnung, Gelenkgeräuschen oder wiederkehrenden Schmerzen im Bereich des Kiefergelenks.
MRT von Gesicht, Mundboden und Rachen
Die MRT bietet einen ausgezeichneten Weichteilkontrast und eignet sich daher besonders für die Untersuchung des Gesichts sowie des Mund- und Rachenraums.
Sie ermöglicht eine genaue Darstellung von Muskeln, Drüsen, Nerven und angrenzenden Gewebestrukturen. Dadurch können entzündliche Veränderungen, gutartige Raumforderungen und bösartige Tumoren genauer beurteilt werden.
Auch die Nasennebenhöhlen können in die Untersuchung einbezogen werden, wenn dies aufgrund der Beschwerden oder eines vorausgegangenen Befundes erforderlich ist.

MR-Angiographie der Kopf- und Halsgefäße
Die MR-Angiographie ermöglicht eine gezielte Darstellung der Arterien im Kopf- und Halsbereich. Dabei können Gefäßverengungen und andere Veränderungen untersucht werden, die die Blutversorgung des Gehirns beeinträchtigen können.
Besonders relevant ist die Beurteilung der Halsarterien, da ausgeprägte Einengungen das Risiko eines Schlaganfalls erhöhen können. Abhängig von der untersuchten Gefäßregion und der medizinischen Fragestellung wird die MR-Angiographie mit oder ohne intravenöses Kontrastmittel durchgeführt.
MRT der Halsweichteile
Bei einer MRT des Halses werden die Weichteile und Organe der Halsregion in mehreren Ebenen dargestellt. Dazu zählen unter anderem der Rachenraum, der Kehlkopf, die Schilddrüse, die Speicheldrüsen, Lymphknoten sowie die umgebenden Muskeln und Gefäße.
Die Untersuchung kann zur Abklärung von Schwellungen, Entzündungen, unklaren Knoten oder tumorverdächtigen Veränderungen durchgeführt werden. Mithilfe der MRT lassen sich die genaue Lage und Ausdehnung einer Veränderung sowie ihre Beziehung zu benachbarten Strukturen beurteilen.

Ist Kontrastmittel erforderlich?
Ob bei der MRT von Kopf oder Hals ein Kontrastmittel benötigt wird, hängt von der Untersuchungsregion und der jeweiligen medizinischen Fragestellung ab.
Kontrastmittel kann insbesondere bei der Beurteilung von Entzündungen, Tumoren und bestimmten Gefäßveränderungen zusätzliche diagnostische Informationen liefern. Vor der Untersuchung wird individuell entschieden, ob die Verabreichung notwendig und sinnvoll ist.
Ihr MRT-Termin bei Dr. Bader
Für eine gezielte Planung der Untersuchung benötigen wir Ihre ärztliche Zuweisung sowie möglichst genaue Angaben zu den Beschwerden und zur medizinischen Fragestellung. Bitte bringen Sie auch vorhandene Vorbefunde und frühere Aufnahmen zum Termin mit.
Bei Unklarheiten zur passenden Untersuchungsregion beraten wir Sie gerne vorab.

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