Was ist eine Magnetresonanztomographie?
Die Magnetresonanztomographie – kurz MRT oder MR – zählt zu den leistungsfähigsten und vielseitigsten bildgebenden Untersuchungsverfahren. Sie ermöglicht detaillierte Einblicke in das Innere des Körpers und liefert wichtige Informationen für eine präzise Diagnose. Anders als Röntgen oder Computertomographie arbeitet die MRT ohne ionisierende Strahlung. Stattdessen kommen ein starkes Magnetfeld und elektromagnetische Radiowellen zum Einsatz.
Auf diese Weise lassen sich nicht invasiv hochauflösende Schnittbilder von nahezu allen Körperregionen erstellen. Die Aufnahmen können in unterschiedlichen Ebenen und aus verschiedenen Blickwinkeln angefertigt werden.
Die dabei gewonnenen Bilddaten werden digital verarbeitet. Mithilfe leistungsfähiger Computersysteme können Radiolog:innen daraus unterschiedliche Ansichten der untersuchten Körperregion erzeugen. Da verschiedene Gewebe jeweils charakteristische Signale abgeben, liefert die MRT detaillierte Informationen über deren Form, Struktur und Zusammensetzung. Insbesondere Organe, Weichteile und Gefäße lassen sich dadurch sehr genau darstellen und beurteilen.
Das hören Sie während der MR-Untersuchung:
„Ruhegeräusch“
durch Kältekompressor
Spin-Echo-Sequenz
Gradienten-Echo-Sequenz
EPI-Sequenz
(Echo-Planar-Imaging)
