
MRT Kopf in Wien
Präzise MRT-Diagnostik von Gehirn, Hirnhäuten und Hirngefäßen bei Kopfschmerzen, Schwindel und neurologischen Beschwerden.
MRT Kopf oder MRT Schädel: Was ist der Unterschied?
MRT Kopf ist der Begriff, nach dem Patient häufig suchen, wenn eine Untersuchung des Gehirns gemeint ist. Medizinisch wird diese Untersuchung meist als MRT des Schädels, Schädel-MRT oder kranielle MRT bezeichnet. Im Mittelpunkt stehen dabei jedoch nicht die Schädelknochen, sondern das Gehirn und die innerhalb des Schädels liegenden Strukturen.
Der Kopf umfasst darüber hinaus die Augenhöhlen, Nasennebenhöhlen, Kiefergelenke, das Gesicht und weitere Organe. Diese Regionen erfordern jeweils eigene MRT-Protokolle und sind nicht automatisch Bestandteil einer Untersuchung des Gehirns. Welche Region untersucht werden soll, ergibt sich aus der ärztlichen Zuweisung und der konkreten Fragestellung.
Auf dieser Seite bezeichnet MRT Kopf die MRT-Untersuchung von Schädel und Gehirn.
Das Wichtigste auf einen Blick:
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Ein MRT Kopf zeigt das Gehirn, die Hirnhäute, bestimmte Hirnnerven und die Blutgefäße innerhalb des Schädels.
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Die Untersuchung kann unter anderem bei Kopfschmerzen, Schwindel, Sehstörungen und neurologischen Ausfällen eingesetzt werden.
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Sie dauert üblicherweise ungefähr 20 Minuten.
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Abhängig von der Fragestellung kann Kontrastmittel notwendig sein.
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Die Magnetresonanztomographie arbeitet ohne Röntgenstrahlung.
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Eine besondere Vorbereitung ist in den meisten Fällen nicht erforderlich.
Wann ist ein MRT Kopf sinnvoll?
Eine MRT-Untersuchung wird durchgeführt, wenn Beschwerden oder Veränderungen des Gehirns und des zentralen Nervensystems genauer abgeklärt werden sollen. Sie kann sowohl bei neu aufgetretenen Symptomen als auch zur Kontrolle bereits bekannter Erkrankungen eingesetzt werden.
Häufige Gründe für ein MRT Kopf sind:
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anhaltende oder ungewöhnlich starke Kopfschmerzen
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Schwindel und Gleichgewichtsstörungen
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Sehstörungen
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Taubheitsgefühle oder Lähmungserscheinungen
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Sprach- oder Gedächtnisstörungen
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unklare neurologische Ausfälle
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Verdacht auf Durchblutungsstörungen oder Schlaganfall
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Verdacht auf Multiple Sklerose
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entzündliche Erkrankungen
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Verdacht auf einen Hirntumor
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Kontrolle nach einer Operation oder bekannten Erkrankung
Ob die Untersuchung im Einzelfall geeignet ist und welche Aufnahmesequenzen benötigt werden, hängt von den Beschwerden, der Zuweisung und vorhandenen Vorbefunden ab.
Was zeigt eine MRT des Kopfes?
Die Magnetresonanztomographie erzeugt hochauflösende Schnittbilder des Gehirns. Dabei können Hirngewebe, Hirnhäute, mit Flüssigkeit gefüllte Hirnräume, bestimmte Hirnnerven und die Gefäße innerhalb des Schädels dargestellt werden.
Unterschiedliche MRT-Sequenzen zeigen jeweils andere Eigenschaften des Gewebes. Durch ihre gezielte Kombination kann ein MRT Kopf unter anderem Hinweise auf Durchblutungsstörungen, Blutungen, Entzündungen, demyelinisierende Erkrankungen, Flüssigkeitsansammlungen und Raumforderungen liefern.
Die genaue Auswahl der Sequenzen wird an die individuelle medizinische Fragestellung angepasst.
Untersuchung der Hirngefäße
Bei entsprechender Fragestellung können zusätzlich die Arterien innerhalb des Schädels mittels MR-Angiographie untersucht werden. Dabei lassen sich die Gefäße bis in kleinere Verzweigungen darstellen.
Bestimmte Gefäßdarstellungen sind ohne Kontrastmittel möglich. Bei anderen Fragestellungen kann die intravenöse Gabe eines MRT-Kontrastmittels sinnvoll oder erforderlich sein.
Wie läuft das MRT Kopf ab?
Für die Untersuchung liegen Sie auf dem Rücken auf der Untersuchungsliege. Ihr Kopf wird in einer speziell dafür entwickelten MRT-Spule gelagert. Diese ermöglicht detailreiche Aufnahmen und hilft gleichzeitig dabei, Bewegungen während der Untersuchung zu vermeiden.
Anschließend werden Sie mit dem Kopf voraus in das MRT-Gerät gefahren. Während der einzelnen Sequenzen entstehen die typischen Klopfgeräusche. Sie erhalten deshalb einen Gehörschutz.
Damit die Bilder scharf und aussagekräftig werden, sollten Sie den Kopf während der Aufnahmen möglichst ruhig halten. Das MRT Kopf dauert in der Regel ungefähr 20 Minuten. Werden zusätzliche Sequenzen benötigt, kann sich die Untersuchungszeit verlängern.
Über eine Sprechanlage bleiben Sie während der gesamten Untersuchung mit unserem Team in Kontakt.
Ist Kontrastmittel erforderlich?
Nicht bei jedem MRT Kopf wird Kontrastmittel benötigt. Viele Veränderungen des Gehirns und der Hirngefäße können bereits mit Aufnahmen ohne Kontrastmittel beurteilt werden.
Bei bestimmten Fragestellungen liefert die Kontrastmittelgabe jedoch zusätzliche Informationen. Das gilt beispielsweise bei einem Verdacht auf Tumoren, entzündliche Veränderungen, bestimmte Gefäßerkrankungen oder bei Verlaufskontrollen nach einer Operation.
Ob Kontrastmittel notwendig ist, wird anhand der medizinischen Fragestellung und Ihrer persönlichen Voraussetzungen entschieden.
Vorbereitung auf die Untersuchung
Für ein MRT Kopf ist üblicherweise keine besondere Vorbereitung erforderlich. Sie müssen normalerweise nicht nüchtern sein und können Ihre Medikamente wie gewohnt einnehmen, sofern Sie keine andere ärztliche Anweisung erhalten haben.
Vor der Untersuchung müssen sämtliche metallischen Gegenstände im Kopfbereich abgelegt werden. Dazu zählen insbesondere:
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Schmuck und Piercings
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Brillen
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Hörgeräte
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Zahnprothesen, sofern sie herausnehmbar sind
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Haarspangen und metallische Haargummis
Verzichten Sie nach Möglichkeit auf Make-up oder stark pigmentierte Kosmetikprodukte. Diese können metallische Bestandteile enthalten und die Qualität der MRT-Aufnahmen beeinträchtigen.
Informieren Sie uns bitte bereits vor Ihrem Termin, wenn Sie einen Herzschrittmacher, Implantate, Gefäßclips oder andere metallhaltige Medizinprodukte tragen. Auch bei Platzangst sollten Sie uns vorab Bescheid geben.
Bringen Sie bitte Ihre ärztliche Zuweisung sowie vorhandene Vorbefunde und frühere MRT- oder CT-Aufnahmen mit. Der Vergleich mit älteren Untersuchungen kann für die Beurteilung aktueller Veränderungen sehr hilfreich sein.
Ihr Termin bei Dr. Bader
Im Dr. Bader MR-Ambulatorium wird die Untersuchung an modernen MRT-Geräten und mit speziell abgestimmten Sequenzen durchgeführt. Das Untersuchungsprotokoll orientiert sich an Ihren Beschwerden und der medizinischen Fragestellung. Anschließend werden die Aufnahmen sorgfältig ärztlich beurteilt.
Bei Kopfschmerzen, Schwindel, neurologischen Beschwerden oder einem unklaren Vorbefund beraten wir Sie gerne zur passenden Untersuchung.
