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MRT Wirbelsäule in Wien

Präzise MRT-Diagnostik von Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule bei Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und neurologischen Beschwerden.

Rückenschmerzen können von den Bandscheiben, Wirbelkörpern, kleinen Wirbelgelenken, Muskeln oder Nerven ausgehen. Ein MRT Wirbelsäule liefert hochauflösende Aufnahmen dieser Strukturen und hilft dabei, mögliche Ursachen der Beschwerden genauer zu lokalisieren. Die Untersuchung kommt ohne Röntgenstrahlung aus und wird gezielt an den betroffenen Wirbelsäulenabschnitt angepasst.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ein MRT Wirbelsäule stellt Wirbelkörper, Bandscheiben, Rückenmark, Nervenwurzeln und den Wirbelkanal detailliert dar.

  • Untersucht werden können Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule und Lendenwirbelsäule sowie bei entsprechender Fragestellung das Kreuzbein und die Iliosakralgelenke.

  • Die Untersuchung eines Wirbelsäulenabschnitts dauert ungefähr sieben Minuten.

  • In den meisten Fällen ist kein Kontrastmittel notwendig.

  • Eine besondere Vorbereitung ist normalerweise nicht erforderlich.

Wann ist ein MRT Wirbelsäule sinnvoll?

Eine Magnetresonanztomographie kann bei akuten, wiederkehrenden oder länger bestehenden Rücken- und Nackenschmerzen eingesetzt werden. Sie ist insbesondere dann sinnvoll, wenn Beschwerden trotz klinischer Untersuchung nicht eindeutig zugeordnet werden können oder zusätzlich neurologische Symptome auftreten.

Häufige Gründe für ein MRT Wirbelsäule sind:

  • Nacken- oder Rückenschmerzen

  • Schmerzen mit Ausstrahlung in Arme oder Beine

  • Taubheitsgefühle und Kribbeln

  • Muskelschwäche oder Lähmungserscheinungen

  • Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall

  • Einengung des Wirbelkanals

  • Verschleiß der Bandscheiben oder Wirbelgelenke

  • Beschwerden nach einem Sturz oder Unfall

  • Verdacht auf einen Wirbelkörpereinbruch

  • entzündliche oder tumoröse Veränderungen

  • Verlaufskontrolle nach einer Operation

Die MRT-Aufnahmen unterstützen die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt bei der Planung der weiteren Therapie.

Was zeigt eine MRT der Wirbelsäule?

Die Magnetresonanztomographie stellt sowohl die knöchernen Strukturen als auch die Bandscheiben, das Rückenmark und die Nerven detailliert dar. Dadurch eignet sie sich besonders zur Beurteilung von Veränderungen, die im Röntgen nicht oder nur eingeschränkt sichtbar sind.

Mit einem MRT Wirbelsäule können unter anderem Bandscheibenvorwölbungen und Bandscheibenvorfälle, Einengungen des Wirbelkanals und der Nervenaustrittsöffnungen sowie Verschleißerscheinungen der kleinen Wirbelgelenke untersucht werden.

Auch frische Wirbelkörpereinbrüche, Knochenmarködeme, entzündliche Veränderungen, Erkrankungen des Rückenmarks und Raumforderungen können in den Aufnahmen sichtbar werden.

Welche Abschnitte werden untersucht?

Die Wirbelsäule wird in mehrere anatomische Bereiche unterteilt. Welcher Abschnitt untersucht wird, richtet sich nach der Lage der Beschwerden und der medizinischen Fragestellung.

MRT der Halswirbelsäule – HWS

Die Halswirbelsäule umfasst die sieben obersten Wirbel. Ein MRT der HWS kann bei Nackenschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel sowie bei Schmerzen oder Gefühlsstörungen in Schultern und Armen sinnvoll sein.

Beurteilt werden unter anderem die Bandscheiben, das Rückenmark, die Nervenwurzeln, der Wirbelkanal und die knöchernen Strukturen der Halswirbelsäule.

MRT der Brustwirbelsäule – BWS

Die Brustwirbelsäule bildet den mittleren Abschnitt der Wirbelsäule. Eine Untersuchung kann bei Schmerzen zwischen den Schulterblättern, Beschwerden entlang des Brustkorbs oder einem Verdacht auf Veränderungen des Rückenmarks durchgeführt werden.

Die MRT der BWS ermöglicht eine genaue Darstellung der Brustwirbel, Bandscheiben, Nerven und des Rückenmarks.

MRT der Lendenwirbelsäule – LWS

Die Lendenwirbelsäule ist aufgrund der hohen mechanischen Belastung besonders häufig von Beschwerden und Verschleißerscheinungen betroffen. Eine MRT der LWS wird unter anderem bei Kreuzschmerzen, Ischiasbeschwerden sowie bei ausstrahlenden Schmerzen, Kribbeln oder Taubheitsgefühlen in den Beinen eingesetzt.

Neben Bandscheibenvorfällen können auch Einengungen des Wirbelkanals, Veränderungen der Wirbelgelenke und Beeinträchtigungen der Nervenwurzeln dargestellt werden.

Sakrum und Iliosakralgelenke

Bei tief sitzenden Rückenschmerzen kann auch eine Untersuchung des Kreuzbeins und der Iliosakralgelenke erforderlich sein. Hier lassen sich beispielsweise entzündliche Veränderungen, Verletzungen und andere strukturelle Ursachen abklären.

Wie läuft das MRT Wirbelsäule ab?

Für die Untersuchung liegen Sie bequem auf dem Rücken. Der zu untersuchende Abschnitt wird im Zentrum des MRT-Geräts positioniert. Während der Aufnahmen entstehen die typischen Klopfgeräusche, weshalb Sie einen Gehörschutz erhalten.

Damit scharfe und aussagekräftige Bilder entstehen, sollten Sie während der einzelnen Sequenzen möglichst ruhig liegen. Ein MRT Wirbelsäule dauert pro untersuchtem Abschnitt ungefähr sieben Minuten. Werden mehrere Bereiche untersucht, verlängert sich die Gesamtdauer entsprechend.

Ist Kontrastmittel notwendig?

Beim MRT Wirbelsäule ist in den meisten Fällen kein Kontrastmittel erforderlich. Bandscheiben, Wirbelkörper, Rückenmark und Nervenstrukturen lassen sich üblicherweise bereits ohne Kontrastmittel gut beurteilen.

Bei bestimmten medizinischen Fragestellungen kann eine Kontrastmittelgabe jedoch zusätzliche Informationen liefern. Dies gilt beispielsweise bei einem Verdacht auf entzündliche oder tumoröse Veränderungen sowie zur Beurteilung nach einer vorausgegangenen Operation. Ob Kontrastmittel notwendig ist, wird individuell entschieden.

Vorbereitung auf die Untersuchung

Für ein MRT Wirbelsäule ist normalerweise keine besondere Vorbereitung notwendig. Sie müssen nicht nüchtern sein und können Ihre Medikamente wie gewohnt einnehmen, sofern keine abweichende ärztliche Anweisung vorliegt.

Vor der Untersuchung müssen metallische Gegenstände abgelegt werden. Informieren Sie uns bitte bereits bei der Terminvereinbarung, wenn Sie einen Herzschrittmacher, Implantate oder andere metallhaltige Medizinprodukte tragen.

Bringen Sie Ihre ärztliche Zuweisung sowie vorhandene Vorbefunde und frühere MRT-, CT- oder Röntgenaufnahmen mit. Vergleichsbilder können für die Beurteilung aktueller Veränderungen hilfreich sein.

Ihr Termin bei Dr. Bader

Im Dr. Bader MR-Ambulatorium wird die Untersuchung an modernen MRT-Geräten durchgeführt. Das Untersuchungsprotokoll wird an den betroffenen Wirbelsäulenabschnitt und die individuelle Fragestellung angepasst. Anschließend werden die Aufnahmen sorgfältig ärztlich beurteilt.

Bei Rücken- oder Nackenschmerzen, neurologischen Beschwerden oder einem unklaren Vorbefund beraten wir Sie gerne zur passenden Untersuchung.

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